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adidas Ultraboost – Nie mehr weniger als 100% Energie!

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Am vergangenen Donnerstag war es endlich so weit – nachdem der brandneue Ultraboost von adidas bereits vor zwei Wochen seine Weltpremiere in New York feierte, wurde er nun auch offiziell in Berlin präsentiert. Im adidaseigenen Boostloft wurde der Schuh mit der besonderen Sohle, die „aussieht wie Styropor“ vorgestellt.

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Eine Chill-Lounge mit Ledersofas, einer Bar und riesigen Fenster, die die Berliner Nachmittagssonne hineinlassen – das ist das Boostloft in Berlin, in das adidas zur Vorstellung des Ultraboost eingeladen hatte. Direkt beim Hineinkommen wurden wir gebeten, in den Hauptdarsteller des Abends zu schlüpfen, um einen ersten Eindruck von dem Wunderschuh mit der hundertprozentigen Boostsohle gewinnen zu können. Für mich war der Ultraboost ein alter Bekannter, denn ich durfte ihn bereits im Dezember im adidas Headquarter in Herzogenaurach Probetragen. Damals war er noch ultrageheim und wir mussten das Paar, das wir für ein Shooting anziehen durften, schweren Herzens wieder abgeben. Doch das Warten hat sich gelohnt, denn seit den Samples aus dem Winter wurde der Ultraboost noch ein letztes Mal überarbeitet – und das Ergebnis kann sich sehen (und fühlen!) lassen.

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Im Gegensatz zu 95% der Laufschuhherstellern hat adidas sich dazu entschieden, seine Laufschuhsohlen nicht mehr aus EVA-Material herzustellen, sondern etwas völlig Neues zu entwickeln. adidas Experte Götz erzählte uns ganz charmant, dass er vor dreißig Jahren erwartet hatte, dass Laufschuhe in der Zukunft wahre Wunderwerke der Technik sein würden, die einen dank Fliegevorrichtung innerhalb von einer Stunde über die Marathonziellinie bringen würden. Doch tatsächlich hatte sich in den 30 Jahren in Sachen Laufschuhsohlenentwicklung so gut wie ichts getan; es nutzten immer noch fast alle Hersteller das altbewährte EVA-Material.

Bis heute. Denn mit der BOOST-Technologie hat adidas gemiensam mit den Polymer-Spezialisten von BASF eine Sohle geschaffen, die aus tausenden kleinen, schaumstoffartigen Kügelchen unter Heißdampf zusammengepresst wird. Das Ergebnis ist eine flexible Sohle, welche die Energie beim Aufprall zurückgibt und die sich selbst bei extremen Temperaturen niemals verändert. So bleibt das Lauferlebnis immer gleich; auch bei sehr niedrigen Temperaturen im Winter, wo EVA-Sohlen schon mal hart werden und damit die Laufbedingungen für den Fuß erschweren können. Damit ist adidas ein wirklich neuer, einzigartiger technologischer Fortschritt gelungen, der ihnen bereits bei der Boost-Einführung vor zwei Jahren von Läufern aus den Händen gerissen wurde.

Weil sich die Boost-Sohle beim Aufkommen des Schuhs am Boden erst zusammen- und dann wieder auseinanderzieht, kann hier wirklich von Energierückführung gesprochen werden. Im Vergleich zu den üblichen EVA-Sohlen federt die Boost-Sohle richtig, so dass man meinen sollte, dass sich der Lauf wie Fliegen anfühlt – und ob das so ist, dürfen wir natürlich in einem Lauf durch Berlin ausprobieren!

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Mit der #BoostBerlin Crew ging es vom Loft aus über den Asphalt, über Parkböden und vorbei an der East Side Gallery. Es läuft sich ziemlich gut im neuen Ultraboost, das merkte ich sofort. Es ist ein riesen Unterschied zum Boost 2.0, schon allein wegen des neuen Primeknit-Obermaterials, dessen leichtes und weiches Gefühl ich auch bei meinen anderen Laufschuhen so liebe. Der Schuh ist komfortabel, was sicher vor allem daran liegt, dass die Sohle aus dem flexiblen Boost-Material so konstruiert wurde, dass sie sich so ziemlich jedem Fuß anpasst – und da ich mit meinen von Verletzungen gebeutelten Füßen oft Schwierigkeiten damit habe, einen wirklich perfekt sitzenden Schuh zu finden, lief ich am Donnerstag ganz dankbar und beschwingt durch den Abend. Man spürt definitiv, dass der Ultraboost anders ist als andere Laufschuhe, und zwar im positiven Sinn. Natürlich läuft man mit ihnen nicht wie auf Sprungfedern, aber der Aufprall des Fußes auf dem Boden ist angenehm weich und ich bilde mir ein, dass ich beim Abstoßen ein wenig mehr “Dampf” habe, also schneller wieder vom Boden abhebe.

Nach etwa drei Kilometern tauchte der Boost-Bus vor uns auf und wir warfen einen kurzen Blick hinein – doch das Angebot, mit dem Bus zurück zum Loft zu fahren, während die anderen den Rückweg laufend zurücklegten, nahm natürlich keiner von uns an! Ich genoss es wie immer total, durch Berlin zu laufen, da man hier als Ortsfremder ständig neue Plätze entdeckt. Vor allem wenn man aus einer kleinen Stadt wie Hannover kommt, ist das bunte Treiben auf Berlins Straßen immer ein kleines Abenteuer und so viel Ablenkung, dass ich sogar mein schmerzendes Bein vergessen habe, das mir mein Lauftraining aktuell wieder etwas erschwert.

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Als wir wieder am Loft ankamen, hatten wir 6,5 fröhliche Kilometer zurückgelegt und im Loft empfing uns schon der Duft nach einer wohlverdienten Stärkung – doch anstatt mir den Bauch vollzuschlagen, sprintete ich gleich weiter, und zwar zum Zug! Byebye Hauptstadt und willkommen in der Familie, lieber Ultraboost! Ichbin mir sicher, dass wir noch ganz viele Kilometer gemeinsam zurücklegen werden!

Übrigens hat der Ultraboost eine ungefähre “Lebensdauer” von 1000 Kilometern und eignet sich perfekt für kurze und Halbmarathondistanzen. Wer weiter hinaus will, kann zum Beispiel zum Weltrekordschuh adios adizero Boost greifen.

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Vielen Dank an adidas für den schönen Nachmittag!

3 Comments

  1. Steph

    5. March 2015 at 08:55

    Schöner Beitrag. Sobald ich wieder mit dem Laufen einsteige, werde ich mir den Schuh auch mal genauer anschauen – vielleicht ist er auch etwas für mich! Schöne Grüße
    Steph

  2. http://www.just-like-me.de

    5. March 2015 at 13:35

    Ich kann Deinen Blog nimmer anschauen ich bin sooo neidisch auf Dich 😀 Wenn ich je zu so was eingeladen werde geht echt ein Traum für mich in Erfüllung. (Tipps wie ich das schaffe? ;))

  3. Markus

    6. March 2015 at 01:00

    Sehr, sehr cooler Artikel und richtig gut klingendes Event! Ich werde den Schuh wohl demnächst auch mal antesten und bin schon auf meinen eigenen Eindruck gespannt.

    Viele Grüsse
    Markus

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