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Fitness als Lifestyle – Zu Besuch bei Technogym

Vor kurzem erreichte mich eine Einladung zu Technogym, einem der größten Sportgerätehersteller der Welt. Hier Einblicke in die Produktion, Konzeption und neueste Technologien zu bekommen, war eigentlich schon Anreiz genug, zuzusagen – doch dass mich der Flieger direkt nach Italien ans Meer bringen würde, brachte mich in Gedanken schon vor der Bestätigung dazu, meinen Koffer zu packen. Die erwarteten Sonnenstrahlen blieben dann bei der Ankunft in Bologna zwar leider erstmal aus, doch das konnte mir und den anderen Bloggern aus Deutschland, England und den USA die gute Laune nicht verhageln. Im Gegenteil: Wir tobten uns auf Laufbändern aus, absolvierten ein Zirkeltraining und aßen so lange italienische Pasta, bis die Sonne sich schließlich doch noch zeigte!

Technogym Village Cesedena Wellnessexperience Technogym Village Cesedena Wellnessexperience Technogym Village Cesedena Wellnessexperience

Das Technogym Village befindet sich im beschaulichen Örtchen Cesedena und sticht als eines der modernsten Gebäude zwischen all den Finkas und grauen Gebäuden in der Umgebung deutlich hervor. Ziemlich futuristisch und vital sieht es aus, und beim Hineingehen wird klar, dass der äußere Anschein nicht trügt. Die Konferenzräume sind statt mit Stühlen mit Sitzbällen bestückt, die Snack-Automaten spucken nur gesunde Protein- und Energieriegel aus und in der hauseigenen Kantine wird täglich mit frischen Zutaten der Saison gekocht. An den Bürowänden finden sich Bildschirme mit Aktivitätsrankings, bei denen die Mitarbeiter durch sportliche Aktivitäten Gutscheine für das Kino, das Theater oder ein Essen gewinnen können. Hier wird Fitness zum Lifestyle gemacht – und zwar ganz konsequent. Als wir in das hauseigene Fitnessstudio gehen, wimmelt es dort nur so vor Mitarbeitern, die sich ihren Lunch abtrainieren.

Als Fitness-Fan komme ich nicht umhin, die Angestellten bei Technogym zu beneiden – was gibt es besseres, als wenn sich beides miteinander vereinbaren lässt? Der Gründer der Firma, Nerio Alessandri, legt großen Wert darauf, dass seine Mitarbeiter das Credo von Fitness und Wellness leben. “Fahrstühle benutzt hier niemand”, erklärt uns Rachele, die sich bei unserer #Wellnessexperience rührend um uns kümmert und deutet auf die Schriftzüge auf den Fahrstuhltüren. “Take the steps, save energie” – da bekommt man beim Benutzen ja gleich ein schlechtes Gewissen. Ganz anders sieht es im Treppenhaus aus, wo motivierende Sprüche einen daran erinnern, wieso das Treppensteigen gut für die eigene Gesundheit ist.

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Für uns fällt das Treppensteigen erst einmal weg, denn wir werden schon genug gefordert: Ein Outdoor-ARKE-Workout wartet auf uns! ARKE ist ein Fitnesskonzept, bei dem man in einem Zirkel mit diversen Hilfsmitteln trainiert; von der Kettlebell bishin zum Balance Ball oder mit Sand gefüllten Medizinbällen! Wir bilden zwei Zirkel und kommen ganz schön an unsere Grenzen, denn das Arke Workout erfordert nicht nur Kraft, sondern auch eine Menge Koordination und Balance. Und so quäle ich mich durch einbeinige Lunges auf dem Balance Ball, mache Liegestütze und Burpress und versuche mich an Squats mit einem schweren Ball in den Händen. Das Ganze treibt mir den Schweiß auf die Stirn, aber mindestens genauso viel Spaß macht es mir! Deshalb schreie ich auch am lautesten, als unsere Trainer uns fragen, ob wir eine zweite Runde wollen. Na klar wollen wir! Weiter geht es also mit Kettlebell-Heben im Seitstütz, weiten Kniebeugen mit einer schweren Stange in der Hand und Sit-Ups auf dem Balance Ball.

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Wer sich sportlich so verausgabt hat, der hat sich auch etwas Zeit zum Relaxen verdient – und die können wir wirklich gut gebrauchen, denn das Hotel, in das unser Fahrer uns bringt, ist geradezu prädestiniert dazu, es sich so richtig gut gehen zu lassen! Bei Meerblick und einer königlichen Amosphäre im Zimmer mache ich mich fertig für das Abendessen, bei dem wir in mittelalterlichem Ambiente mit allen möglichen italienischen Köstlichkeiten versorgt werden. Piadina, ein süßlich schmeckendes, dünnes Brot, hat es mir und Lisa von Freiseindesign ganz besonders angetan und so veranstalten wir unser eigenes Brotgelage – das wir nur hin und wieder für Salate, Fleisch oder zuckersüße kleine Küchlein unterbrechen.

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Nach einem langen Abend bin ich am nächsten Morgen bereits zum Sonnenaufgang wach und stecke natürlich in Laufschuhen. Entlang des Sandstrands von  Cesenatico treffe ich unzählige Läufer und einige müde Italiener, die hier ihren Arbeitstag beginnen. Die Herren der Schöpfung lassen selbst zu dieser unchristlichen Zeit bereits ihren italienischen Charme spielen und begrüßen mich mit “Ciaó Bella” und laden mich mit großen Gesten zum Kaffee aus der Thermoskanne ein. Ich winke lachend ab, begeistert von der Freundlichkeit der Einhemischen.

Der Sonnenaufgang über dem Meer ist einmalig und eine längst überfällige Erfahrung – ich laufe so oft, doch so richtig am Strand gelaufen bin ich noch nie! Der Sand ist überraschenderweise an vielen Stellen sehr fest, so dass ich überhaupt keine Probleme mit meinem motzigen Knöchel und der Wade habe. Im Anschluss an die 8 Kilometer bleibt dann tatsächlich auch noch Zeit, ein wenig im Meer herumzugehen und das kühle Wasser meine Füße umspielen zu lassen. Besser kann ein Tag in Italien nicht starten!

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Nach einem ausgiebigen, viel zu süßen Frühstück geht es wieder ins Technogym Village, wo heute mehrere Workouts für uns auf dem Plan stehen. Zunächst bekommen wir jedoch eine Einführung in die kostenlose “MyWellness”-App von Technogym, in der man nicht nur Trainingspläne speichern kann, sondern auch die persönlichen Vorlieben erfasst werden. Stelle ich mich auf ein Technogym-Laufband und scanne mit der MyWellness-App den QR-Code auf dem Gerät, erscheinen auf dem Bildschirm des Laufbands meine Lieblingswebseiten und das Laufband sagt mir, dass ich heute laut Trainingsplan 8 Kilometer mit einer Pace von sechs Minuten pro Kilometer laufen muss, um danach eine Krafttrainingseinheit zu absolvieren. Die Maschine als Personal Trainer – ich finde diese Entwicklung ziemlich beeindruckend. Nichtsdestotrotz spricht natürlich auch nichts gegen einen gutaussehenden Trainer aus Fleisch und Blut, der mir gerne hin und wieder bei der Konfiguration der App behilflich sein darf!

Neben der Entwicklung von Equipment für Studios und das Homegym, bildet Technogym auch Trainer aus. Diese wenden dann zum Beispiel mit Kleingruppen in Studios die Technogym Trainingskonzepte wie ARKE oder KINESIS an. Ich bin ehrlich überrascht, wie viel hinter der Marke Technogym wirklich steckt und wie liebevoll das Unternehmen die Ganzheitlichkeit ihres Wellnesskonzepts ausgearbeitet hat. Fitness als Lifestyle wird hier nicht nur für uns Kunden großgeschrieben, sondern auch inhouse. Egal ob Forscher, Marketingleiter oder Techniker: In der Mittagspause stürmen die Mitarbeiter das Gym!

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Die Angestellten in der Qualitätssicherung nutzen ihre Pause vermutlich lieber zum Ausruhen, denn für sie gehört der Sport zum regulären Arbeitsalltag. Ich komme aus dem Staunen nicht mehr heraus, als wir die große, an das Gebäude angrenzende Technogym-Produktionshalle betreten. Hier werden sämtliche Sportgeräte händisch zusammengebaut und von sportlichen Mitarbeitern diversen Belastungstests ausgesetzt. Nur was zu 100 Prozent funktioniert, geht raus an den Kunden. Und sollte während der Benutzung zuhause oder im Studio doch mal etwas sein, dann weiß Technogym das bereits, bevor der Kunde es merkt; denn alle Geräte können mit dem WLAN verbunden werden und senden automatisch Fehlermeldungen an die Techniker in Bologna. Ist zum Beispiel das Band beim Laufband abgenutzt, steht ein Techniker mit einem neuen vor der Tür, bevor man sich ärgern kann. Und zwar bis zum eigenen Tod, denn Technogym gewährt eine lebenslange Garantie. Kundenservice, wie man ihn nur selten findet. Liegt das vielleicht an der italienischen Mentalität?

Vielleicht, denn genau diesen Wunsch, alles perfekt zu machen, spüre ich auch, als wir im Technogym Village unterwegs sind. Alle kümmern sich um uns, helfen uns weiter und versorgen uns sogar mit Extrawürsten. So habe ich das Glück, einen Trainer zu treffen, der mit dem Kinesio-Tape umgehen kann und mir kurzerhand meine lästige, alte Verletzung am Knöchel verarztet und die amerikanischen Blogger unter uns bekommen einen aufregenden Mailand-Aufenthalt am Wochenende organisiert, damit sich der 14-stündige Flug für sie auch so richtig gelohnt hat. Das Motto der Veranstaltung hätte auch sein können “Verliebe dich in Technogym – und verliebe dich in Italien”, denn genau das ist mir passiert. Rachele und ihre Kollegen haben es aber auch nahezu unmöglich gemacht, dies nicht zu tun – mit einem typisch italienischen Abendessen in einem urigen Restaurant mit Mittelalterflaire, in dem wir mit sämtlichen italienischen Spezialitäten gemästet wurden, oder mit einem lauschigen Dinner am Strand mit jeder Menge Delikatessen aus dem Meer.

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Unser zweiter Tag im Technogym Village geht mit einem ausgiebigen Intervall-Workout mit OMNIA, einer kompakten Trainingsstation mit Klimmstange, Ball, Boxsack, Ropes und vielem mehr, und dem Entdecken von KINESIS, der all-in-one-Workoutlösung, die auch Madonna in ihrer Wohnung benutzt, zuende.
Danach heißt es: Zurück ins Hotel und die Sonne genießen! Lisa und mich zieht es bei dem traumhaften Wetter natürlich an den Strand, wo wir uns den Wind um die Ohren wehen lassen. Im Anschluss treffen wir uns mit der gesamten Bloggerbande zum Abendessen in einem lauschigen Strandlokal und lassen unsere Eindrücke von der Technogym Wellnessexperience Revue passieren. Mit einem Bein stehe ich allerdings schon im Bett, denn da wir am nächsten Morgen früh zum Flughafen aufbrechen müssen, habe ich meinen Trainingslauf kurzerhand auf 3 Uhr nachts angesetzt. Was bei einem Abendessen mit Freunden zu ungläubigen Blicken und belustigten Anmerkungen geführt hätte, stößt bei den anwesenden Fitnessbloggern natürlich auf Verständnis, wenn nicht sogar auf Bewunderung. Mit meinem Ehrgeiz, den langen Lauf wenn nötig auch zu nachtschlafender Zeit durchzustehen, verdiene ich mir in jedem Fall den Respekt meiner Kollegen.

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Als dann nur ein paar Stunden später um zwei Uhr der Wecker klingelt, bin ich überraschenderweise relativ fit. Ich trinke zwei Beutel fitRabbit, die mich mit Energie versorgen sollen, esse eine Banane, stecke einen Hafervoll-Riegel ein und befülle meinen Trinkrucksack. Ein mulmiges Gefühl ist es schon, um kurz vor drei durch das stockfinstere Cesenatico zu laufen und dabei immer wieder Gruppen von jungen Italiniern zu begegnen, die gerade aus einer Bar kommen. Ich laufe eine Weile an der Strandpromenade entlang, weil es dort etwas beleuchtet ist, doch die Menschengruppen um mich herum machen mich etwas nervös. Also laufe ich kurzerhand auf den menschenleeren Strand zu und bleibe nah am Wasser. Hier ist absolut nichts beleuchtet und ich sehe meine eigenen Füße auf dem Boden nicht. Für mich ist das ungewohnt, denn ich schaue im Grunde immer auf den Boden, um zu sehen, ob ich eventuell einem Stein, einem Ast oder auch nur einer Unebenheit ausweichen muss. Jetzt sehe ich nicht einmal, ob ich zu nah am Wasser laufe, und merke es nur, wenn eine Welle meinen Schuh umspült oder der Sand unter meinen Füßen zu weich wird. Über mir leuchteten ein paar Sterne und ich habe meine Musik ausgemacht, um die Wellen zu hören und jede einzelne Sekunde dieses perfekten Laufs zu genießen.

Meine Wellnessexperience von Technogym endet nach einem dreieinhalbstündigen Lauf an der Küste Italiens mit einem spektakulären Sonnenaufgang und ich nehme nicht nur ein intensives Runners High mit, sondern auch viele spannende Eindrücke aus dem Technogym Village. Die MyWellnessApp habe ich natürlich schon heruntergeladen – und einen Fitness Club, in dem die neue Technogym Technologie installiert ist, habe ich mir auch schon herausgesucht. Die Experience kann also weitergehen!

Vielen Dank an Technogym für die Einladung!

Technogym Village Cesedena WellnessexperienceVor kurzem erreichte mich eine Einladung zu Technogym, einem der größten Sportgerätehersteller der Welt. Hier Einblicke in die Produktion, Konzeption und neueste Technologien zu bekommen, war eigentlich schon Anreiz genug, zuzusagen – doch dass mich der Flieger direkt nach Italien ans Meer bringen würde, brachte mich in Gedanken schon dazu, meinen Koffer zu packen. Die erwarteten Sonnenstrahlen blieben bei der Ankunft in Bologna leider erstmal aus, doch die gute Laune konnte das mir und den anderen internationalen Bloggern nicht verhageln. Im Gegenteil: Wir tobten uns auf Laufbändern aus, absolvierten Zirkeltrainings und aßen so lange italienische Pasta, bis die Sonne sich schließlich doch noch zeigte!

Das Technogym Village befindet sich im beschaulichen Örtchen Cesedena und sticht als eines der modernsten Gebäude zwischen all den Finkas und grauen Gebäuden in der Umgebung deutlich hervor. Ziemlich futuristisch und vital sieht es aus, und beim Hineingehen wird klar, dass der äußere Anschein nicht trügt. Die Konferenzräume sind statt mit Stühlen mit Sitzbällen bestückt, die Snack-Automaten spucken nur gesunde Protein- und Energieriegel aus und in der hauseigenen Kantine wird täglich mit frischen Zutaten der Saison gekocht. An den Bürowänden finden sich Bildschirme mit Aktivitätsrankings, bei denen die Mitarbeiter durch sportliche Aktivitäten Gutscheine für das Kino, das Theater oder ein Essen gewinnen können. Hier wird Fitness zum Lifestyle gemachht – und zwar ganz konsequent. Als wir in das hauseigene Fitnessstudio gehen, wimmelt es dort nur so vor Mitarbeitern, die sich ihren Lunch abtrainieren.

Als Fitness-Fan komme ich nicht umhin, die Angestellten bei Technogym zu beneiden – was gibt es besseres, als wenn sich beides miteinander vereinbaren lässt? Der Gründer der Firma, XY, legt großen Wert darauf, dass seine Mitarbeiter das Credo von Fitness und Wellness leben. “Fahrstühle benutzt hier niemand”, erklärt uns Rachele, die sich bei unserer #Wellnessexperience rührend um uns kümmert und deutet auf die Schriftzüge auf den Fahrstuhltüren. “Take the steps, save energie” – da bekommt man beim Benutzen ja gleich ein schlechtes Gewissen. Ganz anders sieht es im Treppenhaus aus, wo motivierende Sprüche einen daran erinnern, wieso das Treppensteigen gut für die eigene Gesundheit ist.

Für uns fällt das Treppensteigen erst einmal weg, denn wir werden schon genug gefordert: Ein Outdoor-Arte-Workout wartet auf uns! Arte ist ein Fitnesskonzept, bei dem man in einem Zirkel mit diversen Hilfsmitteln trainiert; von der Kettlebell bishin zum Balance Ball oder mit Sand gefüllten Medizinbällen! Wir bilden zwei Zirkel und kommen ganz schön an unsere Grenzen, denn das Arte Workout erfordert nicht nur Kraft, sondern auch eine Menge Koordination und Balance. Und so quäle ich mich durch einbeinige Lunges auf dem Balance Ball, mache Liegestütze und Burpress und versuche mich an Squats mit einem schweren Ball in den Händen. Das Ganze treibt mir den Schweiß auf die Stirn, aber mindestens genauso viel Spaß macht es mir! Deshalb schreie ich auch am lautesten, als unsere Trainer uns fragen, ob wir eine zweite Runde wollen. Na klar wollen wir! Weiter geht es also mit Kettlebell-Heben im Seitstütz, weiten Kniebeugen mit einer schweren Stange in der Hand und Sit-Ups auf dem Balance Ball.

Wer sich sportlich so verausgabt hat, der hat sich auch etwas Zeit zum Relaxen verdient – und die können wir wirklich gut gebrauchen, denn das Hotel, in das unser Fahrer uns bringt, ist geradezu prädestiniert dazu, es sich so richtig gut gehen zu lassen!

Bei Meerblick und einer königlichen Amosphäre im Zimmer mache ich mich fertig für das Abendessen, bei dem wir in mittelalterlichem Ambiente mit allen möglichen italienischen Köstlichkeiten versorgt werden. Padina, ein süßlich schmeckendes, dünnes Brot, hat es mir und Lisa von Freiseindesign ganz besonders angetan und so veranstalten wir unser eigenes Brotgelage – das wir nur hin und wieder für Salate, Fleisch oder zuckersüße kleine Küchlein unterbrechen.

Nach einem langen Abend bin ich am nächsten Morgen bereits zum Sonnenaufgang wach und stecke natürlich in Laufschuhen. Entlang des Sandstrands von Cesedina treffe ich unzählige Läufer und einige müde Italiener, die hier ihren Arbeitstag beginnen. Der Sonnenaufgang über dem Meer ist einmalig und eine längst überfällige Erfahrung – ich laufe so oft, doch so richtig am Strand gelaufen bin ich noch nie! Der Sand ist überraschenderweise an vielen Stellen sehr fest, so dass ich überhaupt keine Probleme mit meinem motzigen Knöchel und der Wade habe. Im Anschluss an die 8 Kilometer bleibt dann tatsächlich auch noch Zeit, ein wenig im Meer herumzugehen und das kühle Wasser meine Füße umspielen zu lassen. Besser kann ein Tag in Italien nicht starten!

Nach einem ausgiebigen, viel zu süßen Frühstück geht es wieder ins Technogym Village, wo heute mehrere Workouts für uns auf dem Plan stehen. Zunächst bekommen wir jedoch eine Einführung in die kostenlose “MyWellness”-App von Technogym, in der man nicht nur Trainingspläne speichern kann, sondern auch die persönlichen Vorlieben erfasst werden. Stelle ich mich auf ein Technogym-Laufband und scanne mit der MyWellness-App den QR-Code auf dem Gerät, erscheinen auf dem Bildschirm des Laufbands meine Lieblingswebseiten und das Laufband sagt mir, dass ich heute laut Trainingsplan 8 Kilometer

Für Bewegung bezahlt werden? Bei Technogym geht das zumindest den Angestellten in der Qualitätssicherung so. Ich komme aus dem Staunen nicht mehr heraus, als wir die große Produktionshalle betreten. Hier werden sämtliche Sportgeräte händisch zusammengebaut und von sportlichen Mitarbeitern diversen Belastungstests ausgesetzt. Nur was zu 100 Prozent funktioniert, geht raus an den Kunden. Und sollte während der Benutzung zuhause oder im Studio doch mal etwas sein, dann weiß Technogym das bereits, bevor der Kunde es merkt; denn alle Geräte können mit dem WLAN verbunden werden und senden automatisch Fehlermeldungen an die Techniker in Bologna. Ist zum Beispiel das Band beim Laufband abgenutzt, steht ein Techniker mit einem neuen vor der Tür, bevor man sich ärgern kann. Und zwar bis zum eigenen Tod, denn Technogym gewährt eine lebenslange Garantie. Kundenservice, wie man ihn nur selten findet. Liegt das vielleicht an der italienischen Mentalität?

Vielleicht, denn genau diesen Wunsch, alles perfekt zu machen, spüre ich auch, als wir im Technogym Village unterwegs sind. Alle kümmern sich um uns, helfen uns weiter und versorgen uns sogar mit Extrawürsten. So habe ich das Glück, einen Trainer zu treffen, der mit dem Kinesio-Tape umgehen kann und mir kurzerhand meine lästige, alte Verletzung am Knöchel verarztet und die amerikanischen Blogger unter uns bekommen einen aufregenden Mailand-Aufenthalt am Wochenende organisiert, damit sich der 14-stündige Flug für sie auch so richtig gelohnt hat. Das Motto der Veranstaltung hätte auch sein können “Verliebe dich in Technogym – und verliebe dich in Italien”, denn genau das ist mir passiert. Rachele und ihre Kollegen haben es aber auch nahezu unmöglich gemacht, dies nicht zu tun – mit einem typisch italienischen Abendessen in einem urigen Restaurant mit Mittelalterflaire, in dem wir mit sämtlichen italinischen Spezialitäten gemästet wurden, oder mit einem lauschigen Dinner am Strand mit jeder Menge Delikatessen aus dem Meer.

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