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Fitness-Trend Jumping Fitness: Ein Ausdauerworkout mit Suchtpotential

Bei der diesjährigen FIBO in Köln war ein Group Fitness Kurs mal wieder das Highlight unter Besuchern, Trainern und auch bei mir: Jumping Fitness! Die kleinen schwarz-grünen Trampoline sind echte Spaßmacher und sowohl für durchtrainierte Fitnessjunkies als auch für Sportverweigerer eine tolle Alternative zum Cardiotraining auf Laufband und Co.! Wie ihr vielleicht über Instagram mitbekommen habt, habe ich es mir nicht nehmen lassen, mich an all meinen drei FIBO-Tagen auf Trampolin zu stürzen 😉

Wenn es einen massentauglichen Trend nach Zumba gibt, dann ist es Jumping Fitness. Das wird mal wieder klar, wenn man sich die rappelvolle FIBO-Halle anschaut, die bis zur letzten Ecke mit Mini-Trampolinen vollgestellt ist. Dicht an dicht stehen wir und warten darauf, dass der Spaß endlich losgeht – denn darum geht es hier und heute: Spaß. Genau deshalb sieht man auch nicht nur offensichtliche Fitnessliebhaber mit durchtrainierten Körpern, sondern auch diejenigen, die gerade erst am Anfang ihres Wegs zu mehr Bewegung und einem gesünderen Leben stehen. Von Size Zero bis XXL ist alles vertreten! Das schöne an Jumping Fitness ist, dass jeder hier auf seinem Level mittrainieren kann. Sprüht man nur so vor Energie und will sich richtig austoben, springt man mit mehr Kraft und höherer Geschwindigkeit – wer es langsamer angehen lassen will, der hüpft einfach mit weniger Elan, dafür aber natürlich mit genauso viel Freude. Durch das Trampolin sind die Schritt- und Sprungbewegungen gelenkschonender als auf festem Boden und daher vor allem für eher unsportliche Teilnehmer eine gute Alternative zu Cardiokursen im Fitnessstudio.

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Grundkenntnisse benötigt man für Jumping Fitness nicht – zwar gibt es ein paar Grundsprünge, die immer wieder wiederholt werden, doch in diese “Choreo” kommt man schnell hinein. Ob nun ein Sprung zur Seite, tippeln, Knie hochziehen oder wie ein Verrückter aufs Trampolin stampfen, um so richtig hoch zu fliegen – komplex sind diese auf klassischer Aerobic basierenden Trainingschritte wirklich nicht. Dennoch werden beim Springen ordentlich Kalorien verbrannt (bis zu 600 in der Stunde) und Gleichgewichtssinn, Körperkoordination und die tiefliegende Rückenmuskulatur werden geschult und gestärkt. Ein perfektes Ganzkörpertraining!

Das Training ist in verschiedene “Intervalle” aufgeteilt. Los geht es mit einem langsamen Warm-Up, welches von schnellen, sprintähnlichen und langsamen, aus dem Kraftsport stammenden Bewegungenn abgelöst wird. Dieser Wechsel von langsam zu schnell wiederholt sich während der Stunde immer wieder, so dass man während der schnellen Intervalle richtig Gas geben und die Fettverbrennung anheizen kann! Während der langsamen Sequenzen bleibt genug Zeit, um den Puls wieder zu beruhigen, einen Schluck zu trinken und für den nächsten Jubelschrei Luft zu holen.

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Denn eins ist klar: Wer bei Jumping Fitness nicht ständig lacht oder grinst, der macht definitiv etwas falsch. Die Trainer versprühen während der verschiedenen Sprungtechniken so viel gute Laune, dass die Gruppe komplett mitgerissen wird. Ständig wird gejohlt, geklatscht oder mitgesungen.

Viele Gesichter, mit denen ich am ersten Tag der DFAV Convention bereits bei Jumping Fitness geschwitzt habe, sehe ich auch an Tag zwei und drei auf dem Trampolin wieder. Genau wie ich sind sie völlig versessen auf das schweißtreibende Sprung-Workout – und auch, wenn meine Kräfte nach drei Tagen Messe und Sportkursen so langsam schwinden, kann ich einfach nicht aufhören, fröhlich weiterzuhüpfen. Und ich weiß schon jetzt: Auch im nächsten Jahr werde ich wieder mitmachen!

 

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