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Wenn Burpees in der Kälte richtig Spaß machen: Freeletics Woche 4

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Als ich Dione als erstes Workout in meiner vierten Freeletics-Woche entdecke, freue ich mich. Ein paar Jumping Jacks, Sit-Ups und Burpees – wie schwer kann das schon sein? In Gedanken male ich mir bereits aus, wie ich danach noch Metis absolviere. Tja, Hochmut kommt vor dem Fall, würde ich sagen!

Die 75 JJ sind ein prima Warm-Up, das ich bei der Kälte draußen auch dankbar absolviere. Dann kommen die ersten 25 von insgesamt 150 Burpees, gefolgt von 50 Straight Leg Levers. Mein Atem beruhigt sich dabei ein wenig, doch bei den nächsten 75 Jumping Jacks ändert sich das schnell wieder. Auch bei den Sit-Ups komme ich nicht wirklich wieder dazu, Luft zu holen – und als ich mit der nächsten Runde Burpees weitermache, ist mein Puls bereits wieder jenseits der 190!

Immerhin: die JJ machen mir bereits viel weniger aus als noch vor einem Monat, wo ich bei Dione im Fitnessstudio fast kollabiert wäre und so auch die Aufmerksamkeit der umstehenden Trainierenden erweckte, die vermutlich dachten, ich hätte sie nicht mehr alle.

Während Runde zwei mir wirklich alle Willenskraft abverlangt, ist Runde drei fast schon eine Erlösung – immer mit dem Gedanken im Kopf, dass es die letzten Leg Levers, Sit-Ups, Burpees und Jumping Jacks sind, beiße ich mich durch. Am Ende knacke ich meine Bestzeit und lande bei unter 39 Minuten – mein erklärtes Ziel war es, unter 40 zu bleiben, und demnach freue ich mich riesig!

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Am nächsten Trainingstag geht es weiter mit zwei Runden Metis, welche ebenfalls wieder viel harmloser aussieht, als sie sich anfühlt. Übermütig wie ich bin, erledige ich zuerst meinen langen Wochenlauf über 11 Kilometer und schlüpfe dann aus meinen Laufschuhen heraus, um in meine NIKE Bionics zu steigen, die sich bisher als wahre Freeletics-Goldstücke erwiesen haben. Übrigens freue ich mich mittlerweile richtig darauf, draußen zu trainineren – während ich in der ersten Woche noch jedes Workout in der Wohnung machte, kann ich mir jetzt gar nicht mehr vorstellen, wieso ich nicht raus in den Garten, auf den Hof oder in den benachbarten Park gehen sollte. Bei solch einem fordernden Workout wie Freeletics braucht man schließlich ordentlich Sauerstoff – und die Kälte finde ich gerade auch extrem angenehm!

Metis besteht aus drei Runden Burpees, Climbers und Jumps – jeweils mit 10 Wiederholungen in Runde 1 und 3 und 25 Wiederholungen in Runde 2. Die erste Runde läuft noch gut und ich freue mich, dass der Lauf mir offenbar nicht allzu viel Energie abverlangt hat. Spätestens bei der zweiten Runde spüre ich dann aber, dass meine Oberschenkel enorm erschöpft sind und ich am liebsten direkt abbrechen würde. Meine Lieblingsübung, die Climbers, wollen so gar keinen Spaß machen und auch bei den Jumps quäle ich mich immens. Zugegeben, in der dritten Runde kommt Erleichterung auf, denn der Apltraum ist schon vorbei – naja, zumindest fast, denn mein Coach hat mir 2x Metis auf den Plan geschrieben. Ich würde gerne aufgeben, doch mir ist klar, dass ich am nächsten Tag keine Zeit für ein Workout haben werde und mir somit nichts anderes zu tun bleibt, als jetzt Stärke zu zeigen und mich durchzuboxen.

Bei den Climbers schleifen meine Füße ganz schön über den Boden und beim Burpee werden die Sprünge nach oben auch immer halbherziger. Die zweite Runde meiner zweiten Metis scheint endlos zu sein. Meine Beine sind schwer wie Blei und meine Bauchmuskeln brennen. Als ich nach dem letzten Jump auf „Workout beenden“ klicke, bin ich fix und fertig, aber auch mal wieder verdammt glücklich, es durchgezogen zu haben.

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An mein nächstes Workout wage ich mich am frühen Morgen. Um sechs Uhr stehe ich warm eingepackt auf dem Hof und versuche beim Warm-Up die Müdigkeit aus meinen Gliedern zu schütteln. Heute steht Kentaurus auf dem Plan, und zwar 5 von 6 Runden. Ich mag Kentaurus eigentlich ganz gerne und hoffe auf eine neue Bestzeit – doch bereits in der ersten Runde Ausfallschritte, Jumps und Burpee Deep Frogs sehe ich dafür schwarz. Ich habe in meiner Workout-Historie gesehen, dass die alte Bestzeit bei unter 24 Minuten lag; und bereits jetzt habe ich 4:30 Uhr auf der Uhr. Ich kann mir nicht erklären, wie ich es je in unter 4 Minuten pro Runde geschafft haben soll und versuche mein bestes, um die Zeit zu toppen – doch es will einfach nicht klappen! Ich schaffe keine Runde unter 4:30 und dazu benötige ich hin und wieder auch mal ein paar Sekunden zum Verschnaufen. Ich ärgere mich richtig, dass ich heute in so einer schlechten Form bin, denke mir dann aber, dass nun – da die Zeit eh egal ist – ich dafür verstärkt auf eine regelkonforme Ausführung der Übungen achten kann.

Während die ersten zwei Runden noch richtig schlimm sind, scheint mein Körper schnell aufzuwachen und in Runde drei und vier komme ich ohne größere Probleme vorwärts. Erst Runde fünf wird wieder richtig hart: ich möchte zumindest unter 25 Minuten bleiben und gestatte mir keine Pause mehr, sondern ziehe die 20 Jumps, die Ausfallschritte sowie die Burpee Deep Frogs ohne Rücksicht auf meine bebende Lunge durch. Als ich endlich durch bin, bin ich verdammt glücklich: Unter 24:44 zeigt der Timer! Doch so ganz los lässt mich nicht, wie ich beim letzten Mal noch schneller sein konnte. Ganz sicher habe ich weder „betrogen“ noch irgendwelche Übungen abgeändert. Seltsam … Ich sehe in der App nach und … finde den Fehler! Meine letzte 5/6 Kentaurus war nämlich in der Endurance Version! Und davor waren es 29:01 bei der Standardvariante (normale Jumps, Burpee Frogs). Wahnsinn!

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Mein vierter und letzter Trainingstag hat wieder meine alte Bekannte Metis für mich vorgesehen. Nachdem ich bereits zwei Runden relativ heftig fand, graut es mir richtig vor den heute anstehenden drei Runden. Ich trainiere eine knappe Stunde nach dem Frühstück, wenn man ein Glas grünen Smoothie denn als solches bezeichnen will. Tatsächlich kommt es mir bereits in der ersten Runde so vor, als fehle meinem Körper Energie und ich muss mich vor allem bei den 25 Burpees ganz schön quälen. Besser wird das natürlich auch in der zweiten und dritten Runde nicht – im Gegenteil. Am Ende bin ich heilfroh, als ich meine Beine noch zu den letzten zehn Jumps hochbekomme und falle schließlich schnaufend und keuchend auf meine Matratze. Unter 29 Minuten – für mich eine gute Zeit.

Nachdem ich mich ein paar Minuten ausgeruht habe, lege ich noch ein paar Squats, Straight Leg Levers, Jackknifes und Pushups nach – und dann habe ich mir ein richtiges Frühstück verdient!

Die vierte Woche mit Freeletics war definitiv extrem anstrengend – vor allem in Kombination mit meinem Halbmarathontraining spüre ich immer stärker, wo meine Grenzen liegen. Nichtsdestotrotz freue ich mich schon auf Woche 5 und scharre auch schon ein wenig ungeduldig mit den Hufen, weil ich gelesen habe, dass in Woche 7 zum ersten Mal Helldays auf mich warten – mit 2 Workouts am Tag! Und so irre das klingt, irgendwie freue ich mich schon auf all die Burpees, die dann auf mich warten werden …!

Übrigens: Der 3-Monats-Coach aus dem Gewinnspiel der letzten Woche geht an Anja K. und Corinna B.! Herzlichen Glückwunsch! Nächste Woche gibt es übrigens eine neue Chance für alle anderen … !

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2 Comments

  1. Elli

    2. March 2015 at 11:15

    Also bei Kentaurus haben mir auch die Beine gebrannt! Hatte 2 Tage Muskelkater deswegen.
    Wäre jetzt in Woche 5 aber leider hat mich eine Erkältung erwischt 🙁 ärgert mich total. Mir fällt dann der Anfang wieder schwer.

  2. Redaktion

    Jenny

    2. March 2015 at 11:52

    Hi Elli, so ging es mir nach Woche 2 auch 🙁 Das Reinkommen ist immer wieder schwer – mich hat es total geärgert, dass ich nach der Krankheit die ganze Woche über schlechtere Zeiten hatte. Da hilft nur dem Körper diese Phase gönnen und sich selbst nicht verrückt machen. Jetzt, 2 Wochen später, bin ich wieder voll drin. Inklusive neuer Bestzeiten 🙂 ich wünsche dir viel Erfolg beim weitermachen!

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