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Meow – 3 Tools gegen fiesen Muskelkater

Das heutige Zitat der Woche ruft bei mir ein Lächeln hervor, obwohl ich aus aktuellem Anlass (Free-autsch-letics!) eigentlich gar keinen Grund dazu habe, weil ich mich nicht einmal annähernd von A nach B bewegen kann. Muskelkater – wer kennt ihn nicht?

Muskelkater entsteht durch eine Überlastung beim Training – die Muskelfasern, genauergesagt die Z-Scheiben im Muskelgewebe, reißen. Durch diese winzigen Risse entstehen Entzündungen, welche widerum dafür sorgen, dass Wasser in den Muskel eintritt und dieser anschwillt. Die Entzündung tritt zwar schnell ein, doch spüren önnen wir sie erst 12 bis 24 Stunden nach der Überanstrengung, denn erst dann werden die Entzündungsstoffe an die außerhalb des Muskeln liegenden Nervenzellen geschwemmt. Und die geben dann das Signal: Achtung, gleich tut’s weh!

Muskelkater ist im Grunde ein guter Schmerz, denn er ist ein Indiz dafür, dass das Training ein Stück zu hart war – und wir wissen ja, dass man nur stärker oder schneller wird, wenn man über seine Grenzen geht. Allerdings ist es nicht ratsam, ständig so heftige Workouts zu absolvieren, dass man tage- oder wochenlang kontinuierlich Schmerzen hat!

Ist der Muskelkater einmal da, wie bei mir nach meiner ersten Einheit Freeletics, dann hilft vor allem eines: Massieren! Sanfte Massagen fördern die Durchblutung und tragen zu einem schnelleren Regenerationsprozess bei. Dies könnt ihr zum einen mit einem Foamroller machen – diverse Tipps hierzu findet ihr in meinen Artikeln zur Selbstmassage mit dem runden, schmerzenden Helfer, die sich übrigens auch perfekt für nach dem Training eignen, damit der Muskelkater gar nicht erst so schlimm wird und dazu noch Verspannungen gelöst werden können.
Mit Hilfe von Massagebällen und -Kegeln könnt ihr kleinere Punkte der Muskulatur noch besser erreichen – ich nutze hierfür immer die Bälle von Trigger Point.

Ein anderer netter Massagehelfer ist die gute alte Massagematte. Ich habe eine Akkupressurmatte aus dem Yogashop, die wahre Wunder wirkt, wenn ich mich beim Kreuzheben etwas übernommen habe und mein Rückenstrecker vom Muskelkater heimgesucht wird. Zugegeben, die ist an sich auch nicht ganz schmerzhaft … ! Es gibt natürlich auch die wesentlich bequemeren, teilweise sogar beheizten elektrischen Massagematten – Reviews und Übersichten dazu findet ihr im Netz, z.B. hier. Im Zweifelsfall könnt ihr auch mal eure Oma oder Mutter fragen, ob sie nicht so ein Ding im Schrank hat!

tools gegen muskelkater-tipps

1. Blackroll Orange inkl. Übungsposter | 2. Trigger Point Set zur noch gezielteren Massage der Schmerzpunkte | 3. Yantramatte zur Rückenmassage

streichel meinen muskelkater

1 Comment

  1. patricksalm

    8. January 2015 at 12:45

    das Triggerpoin Set kannte ich noch gar nicht

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