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Auf die Plätze, fertig, los: Die Grundausrüstung für Laufanfänger

Wer sich mit dem Lauffieber infiziert, der kommt so schnell nicht mehr davon los; doch wie bei jedem Sport ist aller Anfang schwer. Die ersten Male fühlen sich unschaffbar an und man hat das Gefühl, absolut unfit und langsam zu sein – doch das vergeht, und habt ihr die richtige Ausrüstung, wird es euch auch leichter fallen, dran zu bleiben und euch nicht wegen Fußschmerzen oder ähnlichem gleich wieder entmutigen zu lassen.

Damit ihr von Anfang an viel Spaß an eurem neuen Hobby habt, haben wir für euch hier die Basics für Laufanfänger herausgesucht!

Grundausstattung für Laufanfänger

Die Wahl der Laufschuhe

Laufschuhe gibt es wie Sand am Meer; in unterschiedlichen Farben und Gewichten, mit viel oder wenig Dämpfung, aus leichtem oder stabilem Obermaterial. Laufschuhe sollen vor allem dämpfen und stabilisieren; also den Fuß während der Stand- und Abstoßphase stützen und führen. Anfänger sind meist gut bedient mit gedämpften Schuhen. Das sind zum Beispiel Neutralschuhe oder Schuhe mit “Cushion”. Daneben gibt es noch Barfußschuhe, Wettkampfschuhe, Minimalschuhe oder Stabilschuhe, die Fußfehlstellungen und Überpronation (starkes Einknicken nach innen beim Abrollvorgang) ausgleichen können.

Ihr seht, die Auswahl ist groß! Die Preise driften ebenfalls ziemlich auseinander, und wenn ihr gerade erst mit dem Laufen beginnt, müsst ihr nicht sofort zum teuersten Modell greifen. Ohnehin solltet ihr euch nicht von so subjektiven Faktoren wie Preis oder Aussehen des Schuhs leiten lassen, denn nur weil ein Laufschuh hübsch pink ist, heißt das nicht, dass er euch beim Laufen Freude macht.

Viel eher solltet ihr zunächst eine kurze Laufanalyse machen lassen; kostenlos geht das zum Beispiel bei Karstadt, SportScheck oder einem anderen Sportfachhändler in eurer Nähe. Diese Analysen sind nicht immer 100%ig genau, allerdings ist so etwas immer noch besser, als wahllos irgendeinen Schuh im Internet zu bestellen. Lasst einfach kurz einen kompetenten Verkäufer auf euren Laufstil gucken, während ihr ein bis zwei Minuten auf dem Laufband lauft, und ihr bekommt Empfehlungen für bestimmte Laufschuhe.

Für den Anfang reicht ein Paar, in dem ihr euch wohlfühlt, aus. Wenn ihr später öfter und weiter lauft, werdet ihr in die Versuchung geraten, euch für nahezu jede Gelegenheit ein neues Laufschuhpaar zu kaufen; für schnelle Läufe, lange Läufe, für den Winter oder für den Wettkampf. Das klingt zwar etwas irre, doch neben dem tollen Gefühl, ein neues Paar in seine Sammlung aufzunehmen, ist es ab einem gewissen Laufumfang in der Woche durchaus sinnvoll bei den Schuhen zu variieren.

Grundausstattung für Laufanfänger

Die Wahl des Laufoutfits

Klar: Ihr braucht kein hochprofessionelles Laufoutfit aus Funktionsfasern, um eure erste Laufrunde zu bestreiten. Im Zweifelsfall tut es auch die Jogginghose in Kombination mit einem alten, verwaschenen T-Shirt. Doch weitaus angenehmer ist das Laufen mit extra dafür vorgesehener Kleidung in jedem Fall.

Die Laufhose

Enge Tights, am besten aus schnell trocknendem Material, das den Schweiß von der Haut weg leitet, sind manchmal nicht gerade ein Figurschmeichler, erfüllen aber ihren Zweck: Nichts scheuert, nichts reibt und nichts stört. Wer sich nicht zu 100% wohl fühlt in so einer engen Hose, kann zum einen eine schlichte schwarze Farbe wählen – schwarz macht ja bekanntlich schlank! Auch ein etwas weiteres, längeres Shirt wirkt Wunder beim Wohlfühl-Faktor während des Laufens!

Am besten ist es, wenn ihr euch für den Anfang eine lange Tight kauft; diese könnt ihr die meiste Zeit des Jahres über tragen. Achtet darauf, dass sie bequem sitzt, nirgends einschneidet und im besten Fall eine kleine Tasche mit Reißverschluss hat. Hier könnt ihr euren Schlüssel oder sogar eurer Handy hineinstecken.

Das Laufshirt

Ebenso wieder bei der Laufhose gilt auch hier: Am angenehmsten trägt sich ein Shirt aus Funktionsfaser. Dieses ist leicht und transportiert den Schweiß von der Haut weg nach außen, wo er verdunstet. Wer im Herbst oder Winter mit dem Laufen anfängt, sollte sich am besten auch eine wasser- und windabweisende Weste oder Jacke besorgen.  Hier müsst ihr keinesfalls das Teuerste vom Teuersten kaufen; in der Regel tun es auch No-Name-Klamotten oder Schnäppchenangebote aus der Vorsaison!

Achtet beim Kauf auf einen guten Sitz, denn vor allem unter den Achseln sollte nichts scheuern oder reiben und das Shirt sollte an der Brust nicht spannen und / oder hochrutschen.

Der Sport-BH

Neben dem Laufschuh ist der Sport-BH wohl das wichtigste Stück in der Grundausstattung einer Läuferin. Ohne ihn geht nichts; oder, besser gesagt: Alles! Erschütterungen sind das letzte, das unser Bindegewebe an der Brust gebrauchen kann und deshalb ist es sehr wichtig, dass ihr beim Sport-BH nicht auf das Aussehen, sondern vielmehr auf Sitz, Passform und Halt achtet. Bestellt nicht auf bloße Schätzung hin eine Größe im Internet, sondern geht in den Fachhandel und probiert verschiedene Modelle mit starkem Support an. Der BH sollte an keiner Stelle drücken und keine dicken Nähte haben; gleichzeitig sollte er jedoch schön fest sitzen und alles am richtigen Platz halten. Am besten ist es, wenn ihr in der Umkleidekabine ein paar Mal auf und ab hüpft, um den Halt zu testen.

Noch mehr Infos zum richtigen Sport-BH haben wir euch in diesem Artikel zusammengestellt.

Die Laufsocken

Man mag es kaum glauben, aber wir Läufer können sogar eigens für uns entwickelte Socken kaufen! Die Baumwollsocken haben ausgedient, denn von sämtlichen Herstellern gibt es sogenannte Funktionssocken, welche die Feuchtigkeit nach außen transportieren, sich nicht vollsaugen und dabei vor Blasen schützen.

Einige Läufer schwören auf Kompressionssocken. Diese sollen die Leistung während des Laufens erhöhen und nach dem Training für eine schnellere Regeneration sorgen.

vaola-outfit

Handy-Forearm-Sleeve: Nike | Tight: Odlo | Top: Under Armor | Pulsuhr: Polar |

Sport-BH: triaction | Laufschuhe: adidas | Laufsocken: CEP

Komplettes Outfit über: vaola.de

Die richtige Laufausrüstung für Einsteiger

Im Grunde gibt es nichts, was es für Läufer nicht gibt. Wir möchten euch einen kleinen Einblick geben und haben ein gutes Basispaket für euch, mit dem ihr langfristig Freude am Laufen haben werdet.

Die Lauf-App

Lauf-Apps haben einige Vorteile: Sie sind kostenlos, messen unsere zurückgelegten Kilometer, rechnen unsere verbrannten Kalorien aus und eine liebliche Stimme säuselt uns regelmäßig unsere aktuelle Geschwindigkeit ins Ohr. Apps wie die Nike+ Running App oder Runtastic lassen sich außerdem mit Facebook verbinden und wenn ihr es der App erlaubt, teilt sie eure Laufaktivität mit eurer Freundesliste und ihr könnt euch live anfeuern lassen.  Das war für mich vor allem zu Beginn meiner Laufpassion eine supertolle, motivierende Sache, und auch wenn ich diese Funktion heute kaum noch nutze, feuere ich selbst noch sehr gerne Läufer an , wenn ich eine entsprechende Statusmeldung auf Facebook entdecke.

Die Nike+ Running App ist kostenlos, ebenso wie Runtastic in der Basisversion. Wer es etwas witziger mag, ist mit Zombies, Run sicher gut bedient. Hier befindet ihr euch mitten in einem Zombie-Abenteuer! Alle drei Apps liefern euch eine Karte von eurer Laufstrecke, Distanz, Zeit, Geschwindigkeit und Höhenmeter. Lauf-Apps sind nicht immer zu 100% genau, allerdings kommt es am Anfang wirklich nicht auf 200 Meter mehr oder weniger an. In den App Stores gibt es natürlich noch unzählige andere Lauf-Apps; für welche ihr euch entscheidet, ist letztendlich persönlicher Geschmack.

Die Pulsuhr

Vor allem Laufanfänger laufen gerne mal zu schnell los – dabei ist es wichtig, von Anfang an mit dem eigenen Körper zu trainieren und nicht gegen ihn. Hört auf euren Körper – vor allem Anfängern hilft eine Pulsuhr hilft enorm dabei, die Trainingsintensität nicht zu unterschätzen und sich nicht zu überfordern.

Die Gürteltasche / Handytasche

Für Lauf-Apps benötigen wir ein Handy – praktisch, dass da oft auch Musik drauf ist. Laufen mit Musik beflügelt nämlich viele Läuferinnen; die Schritte fallen im Rhytmus des Beats leichter, die Songs lenken den Kopf vom fiesen Aufgabe-Gedanken ab und mit Gute-Laune-Songs lässt sich fast immer ein Runners High provozieren. Doch wie transportiert man das Handy am besten?

Wer wirklich nur ein Handy mitnehmen möchte, der kann entweder auf Taschen in der Funktionskleidung zurückgreifen, oder sich eine extra Handytasche für den Ober- oder Unterarm besorgen. Hier tun es schon günstige Modelle; ebenso wie bei der Gürteltasche, die zum Einsatz kommt, wenn ihr neben dem Handy noch einen Schlüssel oder ein Energiegel mitnehmen möchtet. Ich für meinen Teil laufe nur noch mit Gürteltasche, da sie bequem auf der Hüfte sitzt und ich alles mitbekomme, was ich auf einem mittellangen Lauf benötige.

Die richtigen Kopfhörer zum Laufen

Hand in Hand mit dem Smartphone oder MP3-Player geht der richtige Kopfhörer. Es gibt nichts nervigeres, als wenn der Ohrstöpsel ständig aus dem Ohr fällt! Fürs Laufen eignen sich daher entweder die großen, altmodischen Kopfhörer mit großen Ohrmuscheln und stabilem Bügel oder aber extra für den Sport entworfene Laufkopfhörer. Diese können hinters Ohr geklemmt werden und sitzen auch beim schnellsten Tempotraining bombenfest!

Grundausstattung für Laufanfänger

Und was braucht man sonst noch so?

Ihr braucht vor allem Motivation und Spaß an der Bewegung! Natürlich könnt ihr auch ein Vermögen für teure Laufuhren, die allerbeste Funktionskleidung oder High-Tech-Laufschuhe ausgeben; doch ohne Herzblut kommt ihr selbst mit dem teuersten Equipment nicht weit! Also macht euch startklar, lauft raus an die frische Luft und lasst euch gefangen nehmen vom Zauber des Laufens, der einen garantiert nicht mehr loslässt, wenn man ihm einmal verfallen ist!

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