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WE OWN THE NIGHT Berlin 2013 Race RecapWE OWN THE NIGHT Berlin 2013 Race Recap

Am Freitag den 24. Mai, ging es für mich zum zweiten WE OWN THE NIGHT Event von Nike.
Mit dem Zug ging es innerhalb von zwei Stunden ins schöne Berlin – das war natürlich schonmal wesentlich stressfreier als der Ritt nach Amsterdam eine Woche zuvor. Total entspannt kam ich so also zur Mittagszeit in der Hauptstadt an und vertrieb mir die Zeit mit einer leckeren Pasta bei Vapiano, dem ein oder anderen Chai Tea Latte von Starbucks und etwas shopping. Am meisten zog es mich selbstverständlich zum Nike Town, in dem ich noch nie zuvor gewesen war. Kein Wunder, dass ich völlig überwältigt durch die Gänge wanderte und mich spontan in dutzende Sportklamotten verliebte.  Nike Town Berlin

Eigentlich wollte ich nichts kaufen – wirklich 😉 Aber dann habe ich die Nike Swift Running Tight entdeckt, die ich auf der FIBO an Nike Mastertrainer Buket Akkus bewundert hatte und die normalerweise überall gnadenlos ausverkauft ist. Ergo musste ich einfach zuschlagen! Weil ich gerade so schön in Kauflaune war, schnappte ich mir auch noch einen Running Bra in Pink und Orange.

Dann war es auch schon Zeit, zum Strandbad Plötzensee, wo We own the Night stattfinden sollte, uafzubrechen. Ich war optimal vorbereitet und mit diversen Bahn- und Busverbindungen von der deutschen Bahn ausgerüstet – einem Orientierungsgenie wie mir gelang es natürlich trotzdem, sich zu verlaufen. Ich machte nämlich den entscheidenden Fehler, zwei Mädels nachzulaufen, die ganz offensichtlich das gleiche Ziel hatten wie ich (jedenfalls trugen auch sie die organefarbenen T-Shirts). Nach 15 Minuten verlor ich meine Lotsen hinter einer Straßenecke, und war erstmal komplett verloren. Ich sprach Passanten an, die mich verständnislos anblickten und mir klarmachten, dass mein Ziel so ziemlich am anderen Ende der Stadt lag. Als mir dann auch noch eine WOTN-Teilnahmerin auf dem Fahrrad entgegenkam und mich fassungslos fragte:”Willst du etwa dahin laufen? Das schaffst du nie bis zum Start!” war meine Entscheidung gefallen: Ein Taxi musste her. Das war so ziemlich das beste, was ich in dieser Situation machen konnte, denn während der langen Taxifahrt wurde mir klar, dass ich es trotz Busplan geschafft hatte, meilenweit vom Strandbad entfernt gestrandet zu sein.

Nach dieser nervenzehrenden Anreise war ich froh, auf Anhieb meine Club der Töchter-Botschafterin Julia zu finden, die mich so lieb in ihrer Laufgruppe aufgenommen hatte. Ich verstand mich auf Anhieb mit ihr und ihren Töchtern, und so begann jetzt der spaßige Teil des Abends: Das Hinfiebern auf We own the Night 2013!

We own the Night 10k Berlin

Zusammen mit 2.500 Läuferinnen hieß es um 19.30: Startaufstellung! Nach einem Warm-Up mit den Nike Mastertrainern, in dem unsere Vorfreude so richtig geschürt wurde, fiel schließlich ien paar Minuten zu früh der Startschuss. Konfetti regnete auf uns herab und die ersten Mädels stürmten los! Ich war etwas unabsichtlich bei den -50 Minuten-Läuferinnen gelandet, und lief dementsprechend zu schnell los, weshalb mir leider ziemlich schnell die Puste ausging. Ebenfalls nicht ganz so förderlich war vermutlich, dass ich wegen meiner Fußverletzung noch mit Kortison und Schmerztabletten vollgepumpt war und noch dazu eine dicke Erkältung mit mir herumtrug (die sich ein paar Tage später als Lungenentzündung entpuppte). Ja, ich weiß, vernünftig war das nicht von mir, und ich würde auch niemandem raten das nachzumachen. Ich hatte vorher einfach nicht gemerkt, wie schlecht es meinem Körper ging, und musste dann bei We own the Night einen Gang runterschalten. Also lief ich langsam mit dem hinteren Mittelfeld mit und genoss die Strecke um mich herum, so weit das eben ging 😉

Entlang der Strecke am Strandbad Plötzensee kamen wir durch Wälder, rannten über Straßen und mitten durch eine Kaserne, in der uns Soldaten mit Trinkwasser versorgten und das Bundeswehr-Orchester für uns spielte. Überall waren bunte Lichtinstallationen, die nur von den Laser-Shows getoppt wurden. Es war wirklich großartig und von der Streckendekoration her noch spektakulärer als in Amsterdam!

We own the Night 10k Berlin

Nach etwas über einer Stunde schleppte ich mich total erledigt, aber glücklich ins Ziel. Im Hintergrund hörte ich laute Musik, doch ich war zu fertig, um zu realisieren, dass hier nicht der DJ auflegte, sondern dass Sänger Cro auf der Bühne am Ziel stand und sang. Blöd gelaufen, denn so verpasste ich sein Konzert und war auch noch Stunden später verwundert darüber, wann und wo er denn jetzt auftreten würde 😉 Hier hätte man sicher im Vorfeld besser kommunizieren müssen, dass man zu einer bestimmten Zeit im Ziel ssein muss, um Cro nicht zu verpassen. In Amsterdam wusste ich bereits vorher, dass Eva Simons etwa 90 Minuten nach Startschuss auftreten würde (weshalb ich meinen Plan verwarf mit meinem kaputten Fuß zu walken), und war man im Ziel, dann konnte man sie auch nicht “verpassen”, denn der Zieleinlauf befand sich in einer riesigen Halle, wo dann eben auch das Konzert von Eva stattfand.

Das Highlight beim Zieleinlauf war für mich aber sowieso das pink-goldene Finisherband – eine mädchengerechte Medaille! Dieses hübsche Bändchen halte ich selbstverständlich in Ehren!

Nichtsdestotrotz hatten wir Mädels im Runners Village jede Menge Spaß, als wir unseren Lauf Revue passieren ließen und uns von der Foto-Box ablichten ließen. Wer Hunger hatte, konnte sich an einer der Fressbuden den Bauch vollschlagen oder sich Nikes neueste Running Kollektion auf dem kleinen “Nike Markt” ansehen. Im Vergleich zu Amsterdam verlief sich die Meute aus Läuferinnen leider ein bischen, so richtige Partystimmung wie in Amsterdam kam nicht auf – einfach weil es in Berlin keinen ersichtlichen Bereich gab, in dem man hätte tanzen und feiern können. Da jedoch auch in Amsterdam nicht alles glatt lief, denke ich hier wird Nike im nächsten Jahr sicher noch einiges optimieren und aus den Erfahrungen von 2013 lernen.

We own the Night 10k Berlin


Für mich war es alles in allem eine wirklich grandiose Veranstaltung, bei der ich hoffe, dass es 2014 eine Wiederholung geben wird! Ich bin mir sicher, wir alle werden wieder dabei sein, oder nicht Mädels? 🙂

We own the Night 10k BerlinOn Friday, may 24th, I joined the second WE OWN THE NIGHT event presented by Nike.
As it only takes me two hours to get to Berlin I had a much more comfortable journey than last week to Amsterdam. I arrived in Berlin at lunch time and walked through the city for some hours, stopping by at Starbucks and entering Nike Town Berlin 🙂 I’ve never been there before so I was quite overwhelmed by its size (the one in Amsterdam wasn’t that big – and Berlin can totally make up with the one in London!). When you are a girl and addicted to sports you will love it too 😉 Nike Town Berlin

I really didn’t want to shop something there (really! ^^) but then I found the Nike Swift Running Tight which I first saw on Nike Mastertrainer Buket Akkus on this years FiBo. The tight still isn’t available on nike.com, so when I found it in Berlin I knew I HAD to shop it immediately! It fits very well and makes you look a lot slimmer than you actually are 😉 Once being into shopping-mood I also bought a running bra in bright pink and orange.

After having lunch and relaxing for two hours I started my journey to Strandbad Plötzensee, where WOTN took place. I felt pretty well organized with a map and the bus schedule with me, but somehow I made it to get completely lost in Berlin! I went some stations by bus and then walked behind two girls who also were on their way to the race and they seemed to know where they had to go … Well, obviously they didn’t. I started asking people passing me by but the only answer was: “Oh, that’s a lot to walk! It’s in a completely different direction!” So I caught a cab, which was the perfect decision because the Strandbad was really far away … Don’t know what kind of connections I have been looking up on the Internet, but they were completely wrong!

We own the Night 10k Berlin

When I arrived at Plötzensee it was already 6.30 pm and the place was really crowded. 2500 runners were about to have a great time!  There were some food stations in the runners village (which was open from 3pm on!) and also a beauty area where the girls had the possibility to get their make-up or hair done. There was also a chill out-Area and enough space for relaxing before the race.
At 7.30 we had a nice warm-up with two Nike Trainers (which was a little bit too early before the race because afterwards we had about 20 minutes left to get cold again). I moved to the area of runners who wanted to finish within 60 minutes (although everyone moved on again so I fear at the end I was standing between the under 50 mins runners). I hadn’t been running since Amsterdam to relieve my injured foot and I also had a little cold since Wednesday, but I thought that I could make a good time anyway.

When the race started we ran through confetti and everyone was quite excited! But I soon realized that my cold was heavier than I first thought (especially in combination with the painkillers and the cortison…). I already felt  tired after 2k and thought about walking so many times! But the race course was so overwhelming (laser-shows, army guys handing out water and cheering us on, music from an army orchestra, …) that I kept going on until the finish line.

We own the Night 10k Berlin

My time was okay – I’ve been running a lot slower than I usually do, but I finished at least 😉 And compared to my Amsterdam time (58:37 -> place 1109 out of 1999) my 928th place isn’t that bad 😉
At the finish line Singer Cro was performing for the girls – but to be honest I didn’t hear or see him. Maybe I was just too tired to realize that there was a concert going on, maybe it just took me too long to arrive at the finish and the concert was already over.

However, the organization could have been a lot better. In Amsterdam there was no chance that anybody could miss the concert of Eva Simons, because the finish was inside of the concert hall. Okay, I admit that this also wasn’t perfect because we had to stop immediately at the door, waiting to get inside. But if I had to choose I’d prefer the way they did it in Amsterdam. Everyone knew that the concert would be inside, it was kind of structured. In Berlin everyone moved from the finish line back to the bag drop, settling down on the grass or walking around somewhere – there was no actual “party spot” where everybody could have met. So after finishing I rested at the bag drop too and then went to make some photos in front of the waterside.

We own the Night 10k Berlin

It was a really fantastic race – the light installations were impressive and the 2500 girls in bright orange shirts were looking so gorgeous! I met really nice girls in Berlin and had a lot of fun!
I hope that we’re going to own the night next year again, Nike 🙂

We own the Night 10k Berlin

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