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RheinEnergy Marathon Köln LaufberichtRheinEnergy Marathon Cologne Race Recap

Am vorletzten Sonntag bin ich in Köln beim RheinEnergie Marathon gestartet, und zwar in der Halbmarathondistanz. Es war ein fantastischer Lauf mit vielen Höhen und unvermeidbaren, aber wenigen Tiefen – und vor allem ganz viel Spaß! Weil ich ein paar Tage vorher noch mit einer nicht enden wollenden Erkältung gekäpmft hatte, hätte ich mir so einen niemals erwartet  – aber lest selbst!

RheinEnergy Marathon Köln 2013 Race OutfitTwo weeks ago I ran my second half marathon in cologne at the RheinEnergy Marathon! It was an awesome race event with a lot of ups and of course some down, but the most important thing is that I was having so much fun! I had been ill for a few weeks before the half marathon and even one day ahead I wasn’t quite sure if I would be able to run it – and then it turned out so freaking great!

RheinEnergy Marathon Köln 2013 Race OutfitWie oben bereits geschrieben, waren die Voraussetzungen für diesen Halbmarathon nicht die besten. Nach gefühlter, ewiger Laufpause habe ich am Montag vor dem HM einen Testlauf absolviert, der gründlich nach hinten losging. Für 15 Kilometer benötigte ich über zwei Stunden – Halsschmerzen und Fieber waren sofort wieder da. Also tat ich das, was in dieser Situation am sinnvollsten war: Nämlich gar nichts mehr. Ich ruhte mich jeden Abend brav aus und futterte fleißig Kohlenhydrate und Obst, um meinen Körper wieder in Gang zu bekommen. Und tatsächlich: Am Samstag ging es mir schon viel besser! Also machten wir uns auf nach Köln, wo die Marathon Expo auf uns wartete! Es gab verdammt viel zu sehen – alle namenhaften Hersteller von Fitnesssupplementen, -Bekleidung und -Technik waren vor Ort! Unglaublich also, dass ich nichts kaufte – an sowas merkt man, dass ich immer noch nicht ganz fit war 😉 Statt also ausgelassen zu bummeln und nach neuen Gadgets Ausschau zu halten, kümmerten wir uns erstmal um die allseits beliebte Pastamahlzeit und besorgten reichlich Obst und Brot fürs sonntägliche pre-running Frühstück.

Gnadenlos klingelte am Sonntag um 5.00 Uhr der Wecker! Jetzt hieß es: schnell verdauliche Kohlenhydrate essen! Ein absolute No-Go für eine Low Carberin wie mich waren da die Rosinenstullen, die ich schön dick mit Butter und Marmelade bestrich. Wie lange ich sowas schon nicht mehr gegessen hatte … hach! Obwohl ich so früh aufgestanden war, ging dann plötzlich doch alles sehr schnell. Anziehen, Rucksack fürs Laufen checken, Koffer packen, genug Trinken, nochmal Tascheninhalt checken, feststellen, dass meine Nike Sportswatch (mal wieder) Akkuprobleme hatte, kurz fluchen, Uhr laden, Koffer ins Auto bringen, auschecken, ab zum Start (der nur ein paar hundert Meter von unserem Hotel entfernt war).

Entgegen der Wettervorhersage regnete es bereits in den frühen Morgenstunden und so war ich verdammt froh, dass ich meine Regenjacke von NIKE eingepackt hatte. Schließlich hatte ich meinem Chef versprochen, am Montag nicht schon wieder krank zu sein 😉
RheinEnergy Marathon Köln
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RheinEnergy Marathon Köln

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Obwohl ich eigentlich im Startblock gelb hätte stehen müssen (unter zwei Stunden), entschied ich mich aufgrund des mangelnden Trainings für den letzten Startblock. Mein Ziel war einfach nur ankommen 😉 Nach einer gefühlten Ewigkeit in der Kälte (gottseidank war mein Freund dabei und nahm beim Start meine dicke Daunenjacke an sich!) ging es dann los!

Wir passierten direkt eine tolle Kulisse: Die Deutzer Brücke über dem Rhein! Zwar lag alles noch etwas grau in grau, doch der Dom war bereits gut zu erkennen. Was für eine Motivation für die kommenden 21 Kilometer!

RheinEnergy Marathon Köln
Die ersten acht Kilometer waren – ganz anders als bei meinen Trainingsläufen, bei denen ich mindestens sechs Kilometer brauche, um in den „Flow“ zu kommen, überhaupt kein Problem. Dadurch dass ich meine Leistung im Vorhinein als so schlecht eingeschätzt hatte und von ganz hinten startete, passierte etwas sehr motivierendes: Ich überholte nur, anstatt überholt zu werden! Die ersten Kilometer erlebte ich dadurch wie in einem Rausch. Ein Blick auf meine Garmin-Laufuhr (ich muss ausgesehen haben wie ein Freak: Nike+ Sportswatch und Garmin Forerunner am rechten Handgelenk, weil ich 1. Bereits befürchtete, dass mich die leicht altersschwache Nike+ Uhr im Stich lassen würde und ich 2. Die Erfahrung gemacht habe, dass der Forerunner wesentlich genauer ist was Tempo & Distanz angeht. Und ich wollte endlich mal mein „richtiges“ Tempo wissen und nicht die geschönten Werte der Nike Uhr 😉 ) bestätigte mir, was ich bereits ahnte: Mit einem Tempo von 6:15/k lag ich deutlich über dem Pace, den ich mir für die ersten Kilometer vorgenommen hatte! Ziemlich beschwingt ließ ich mich durch Kölns Stadtteile treiben, vorbei am Heumarkt und hin zur Universität. Erst bei Kilometer 15 begann die Sache etwas schwieriger zu werden und ich musste mich streckenweise sehr quälen, und dass obwohl immer mehr Menschen an den Absperrungen standen und uns zujubelten und winkten. Glücklicherweise hatte ich bei Kilometer 13 ein „Zugpferd“ gefunden; eine junge Frau, etwa in meinem Alter, mit auffälligem pinken Top und einem Pace, der meinem sehr ähnelte. So lange ich sie im Blick hatte, war alles ok – und wenn ich zurückfiel (was mehrmals passierte), bemühte ich mich, schnell wieder aufzuholen.
RheinEnergy Marathon Köln
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Bei Kilometer 13 und 17 griff ich übrigens auf meine „Wettkampfverpflegung“ zurück: Eine Tube aktiv³ Energygel. Dieses hatte mir im Training gute Dienste geleistet, am Raceday versagte es jedoch. Vermutlich hatte ich vor dem Lauf zu wenig getrunken (kaum vorstellbar, musste ich doch vor dem Start noch fünf Mal auf die Toilette!) und so hinterließ das zuckrige Energygel einen extremen Nachdurst! RheinEnergy Marathon KölnDas war auch der Grund weshalb ich drei Kilometer vor dem Ziel noch einmal bei der Wasserausgabe anhalten musste … sehr ärgerlich! Im übrigen muss ich hier auch kurz einwerfen, dass es an den Wasserstationen lediglich Wasser in Platiskbechern gab – etwas, das beim Run tot he Beat Halbmarathon in London heftigst kritisiert wurde. Daher hatte ich angenommen, dass normalerweise Flaschen gereicht werden … offenbar ein internationaler Irrtum und die Engländer sind möglicherweise einfach nur zu „verwöhnt“, denn in allen anderen Punkten war der Kölnmarathon fantastisch – einen Fehler bei der Wasserorganisation kann ich mir hier wirklich nicht vorstellen. Nichtsdestotrotz stimme ich im großen und ganzen zu, dass ein geschlossenes Plastikgefäß wesentlich besser zu handeln ist als ein instabiler Becher. Zum Trinken muss man dann eben mal stehenbleiben oder zumindest sehr, sehr langsam laufen … An dieser Stelle hätte ich dann auch fast meine pink-bekleidete „Zieherin“ verloren, wenn ich nicht ordentlich Gas gegeben hätte. Insgesamt „zog“ sie mich in ihrem konstantem Tempo bis zu Kilometer 19 –dann brach sie leider ein und wurde eher langsamer als schneller. Für mich unverständlich, denn gerade am Ende gebe ich nochmal Gas, egal wie erschöpft ich bin 😉 Es tat mir so leid, als ich sie überholte und sah, wie sehr sie kämpfte. Ich wünschte ich hätte mich bei ihr revanchieren und sie ebenfalls ins Ziel „ziehen“ können!
Wie eine Irre brauste ich jetzt los, denn es waren ja „nur noch“ zwei Kilometer 😉 Ich überholte und überholte und befand mich schließlich auf der Zielgeraden – schnaufend und völlig ausgelaugt, aber mit einer neuen Bestzeit von 2:14:00 Stunden rannte ich über die Ziellinie!
RheinEnergy Marathon Köln
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RheinEnergy Marathon KölnDas Finisher-Dorf war riesig – hier gab es wirklich alles, was man sich nach 21 Kilometern wünscht: Apfelschorle, Weizen, Wasser, Energydrinks und –Riegel, Schmalzbrot, Wurst, Kekse & Gebäck, Äpfel, Bananen und vor allem wärmende Plastikdecken und die heiß ersehnte Medallie! Das Vorankommen in der Läufermasse war etwas beschwerlich, doch an jedem Stand waren ausreichend Helfer eingeteilt, die uns sofort Essen & Trinken reichten.
Überglücklich traf ich am Ende des Finisher Villages dann meinen Freund wieder und schlpüfte in trockene und wärmende Klamotten 🙂

RheinEnergy Marathon Köln

RheinEnergy Marathon Köln
Der Halbmarathon in Köln war wirklich eine tolle Erfahrung! Ich habe mal wieder gelernt, wie aufputschend und motivierend solche Veranstaltungen sind und ich bin unendlich dankbar dafür, dass meine Erkältung sich schlussendlich doch noch zurückgezogen hat und ich mitlaufen konnte! Jetzt habe ich definitiv richtig Blut geleckt und freue mich schon auf die nächsten Herausforderungen 🙂RheinEnergy Marathon Köln RheinEnergy Marathon Köln RheinEnergy Marathon Köln

Und das war meine Belohnung: Schokokuchen und eine Medaille 😉

RheinEnergy Marathon Köln




As I already mentionend the pre-race-conditions weren’t very well. I hadn’t been training much since my half in September because I was on-and-of-ill. Those were four horrible weeks as I had only a few strength training sessions and a few really bad runs – I always started training again way too early and got ill again. Six days before the half in cologne I pushed myself to a long training run (as I was really worrying if I could still run the distance). My body was weak and while running I already felt pain in my throat and fever again. It took me two hours to run 15 kilometres – which was way too long! So I decided to give my body full rest for the next days to recover. I slept much and fueled up with a lot of carbs and fruits, what finally pushed my body out of the weakness! On saturday I really felt better and drove over to cologne where we attended the marathon expo to get my race pack.
We decided to have a relaxed evening in the hotel and bought loads of fruits, bread and sweets 🙂

At 5 am it was time for me to get up and fuel up with those carbs! As a low carber I first was a little bit “afraid” of those bad carbs in my white bread and the full-sugar-marmelade, but as this was a suggestion in the book LOW CARB UND SPORT I tried to enjoy it – and it was really delicious and I felt so well fueled up for my race!
Although I got up so early time flew away – at 8am we had to leave for the starting line so I grabbed my Nike Sportswatch, my Garmin (as the Garmin is more accurate and my Nike also had a problem with the batterie 🙁 ) and my warm clothes and then we headed towards the event space.

It was raining and I was so glad to have my NIKE rain jacket with me – cause I had promised my boss not to get ill again 😉
RheinEnergy Marathon Köln
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Although I should have started in the yellow wave (under 02:00:00) I decided to start in the green (and last) wave because of my condition. My goal was definitely just finishing 🙂

When we started we soon passed the first highlight of the race: the Die Deutzer Brücke over the Rhine. The sky was still a little bit grey but the Cathedral was already in sight 🙂 Way to go for those next 21 kilometres!
RheinEnergy Marathon Köln
The first eight kilometres turned out very easy. I got into the running flow very quickly and git so motivated as I overtook other runners all of the time instead of being overtaken 😉 When I took at my Garmin I got pretty shocked (in a good way): my tempo was about 6:15/k, much faster than I actually wanted to run! But it felt so good that I didn’t adjust my speed and just went on, enjoying the fantastic race course through the city of cologne.   From k 15 I began to fight because it was getting really hard. Luckily I spotted a woman dressed in a pink top who was running on a quite good pace for me to follow. She really pulled me forward for the next six kilometres cause whenever I lost her I knew I was running too slow. At k 19 I overtook her because she was getting slower while I wanted to increase speed for the last two kilometres, as I always do. I felt so excited when I had only one more kilometre to go!
RheinEnergy Marathon Köln
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I reached the finish line with a new PB of 02:14:00! I was soo overwhelmed!
RheinEnergy Marathon KölnRheinEnergy Marathon Köln
The finisher village was really nice as we got everything we might have needed: apple juice, water, non alcoholic beer, bananas, apples, sausages, bread, sweets, cakes … and of course the medal 🙂 I am so proud that I really did it, just one month after my first half and just seven months after I started running seriously! It’s so incredible what we are able to achieve if we really want it!
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The half marathon in cologne was a really great experience! I’m so looking forward to my next running event 🙂
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and THIS was my reward: chocolate cake & medal 😉

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