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5 Tipps für deinen Sommerlauf

Die Sonne lacht, der Himmel ist blau, der Schweiß läuft. Und das schon, bevor wir überhaupt selbst einen Schritt auf unserer Laufroute getan haben. Das Training eine ganze Jahreszeit ausfallen zu lassen, oder hoffnungsvoll auf kühlere Regentage zu warten, ist natürlich auch keine Alternative. Und Laufen im Sommer macht in der Regel ohnehin besonders viel Spaß – jedenfalls wenn man ein paar grundlegende Tipps beachtet! Wir haben die Top 5 Tipps für einen gelungenen Sommerlauf für euch zusammengefasst!

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1. Der frühe Vogel fängt die kühle Luft

Laufen, wenn andere noch tief schlafen – im Sommer ist das kein Problem, da die Sonne bereits in den frühen Morgenstunden aufgeht und uns dabei ganz schonend und natürlich weckt. Ein Lauf zwischen 5 und 7 Uhr morgens sollte also kein Problem sein, sofern ihr es in der vorangegangenen Nacht nicht allzu bunt getrieben habt. Neben dem netten Effekt, dass die Straßen zu dieser Zeit menschenleer sind, ist es außerdem noch relativ kühl und angenehm.
Falls ihr echte Morgenmuffel seid, solltet ihr für euren Sommerlauf die späten Abendstunden wählen. Hier gilt es natürlich, nicht in die finstersten Ecken eurer Stadt zu laufen und am besten in kleinen Gruppen loszuziehen. Beachtet bitte, dass euer Abendlauf stets ein paar Stunden vor dem Zubettgehen geschehen sollte, da eure Beine sonst “im Schlaf weiterlaufen”. Euer Körper braucht ein paar Stunden, um runterzukommen und euch in einen erholsamen Schlaf geleiten zu können.
Aber nicht nur die Temperaturen sind sowohl morgens als auch abends erträglicher – auch die UV-Belastung und die Ozonbelastung sind zu diesen Zeitpunkten am geringsten.

2. Wasser Marsch!

Man kann es ja gar nicht oft genug sagen: Viel trinken ist wichtig! Ganz besonders im Sommer, wenn wir dank der Hitze viel mehr schwitzen als sonst. Die Gefahr einer Dehydrierung lauert hier hinter jeder Parkpank, die der unvernüftige Läufer am Horizont auftauchen sieht. Damit ihr nicht von plötzlichem Schwindelgefühl, Kopfschmerzen oder gar einem Zusammenbruch überrascht werdet, solltet ihr von morgens an den ganzen Tag über genügend trinken. Mindestens 1,5 – 2 Liter und nochmal ein paar große Schlucke direkt vor dem Lauf. Um den Nährstoffverlust auszugleichen, der mit dem Flüssigkeitsverlust einhergeht, eignet sich Mineralwasser hervorragend. Dieses enthält neben Magnesium und Natrium auch Kalzium für eure Knochen!

Außerdem solltet ihr eine Trinkflasche mit auf die Strecke nehmen – auch wenn ihr nur eine kurze Laufrunde plant. Manchmal kommt der Durst nämlich ganz unerwartet … und dann wird der Lauf einfach nur noch quälend! Tipps für das Trinken während des Laufens haben wir euch hier zusammengefasst.

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3. Coole Styles für heiße Tage

Wenn es warm ist, will man möglichst wenig Kleidung am Leib haben – und die, die man trägt, sollte leicht und kühlend sein. Shorts stehen genauso hoch im Kurs wie luftige Tops. Immer dabei haben solltet ihr ein Schweißband und eine Cap, mit der ihr euren Kopf vor der Sonne schützen könnt. Selbstverständlich sind helle Farben besser geeignet als dunkle – denn schwarz zieht ja bekanntlich die Sonne an und macht euch nur noch mehr Dampf. Besonders hübsch sind fröhliche neon- oder bonbonfarbene Laufklamotten, denn die heben gleichzeitig noch die Laune! Viele unterschiedliche Sommerstyles findet ihr entweder im Fachhandel eures Vertrauens oder hier.

4. Mind the Gap

Wer nicht gerade Size Zero trägt, der kennt das Problem: Beim Laufen in Shorts reiben die Oberschenkel gerne mal aneinander. Dabei können fiese Wunden entstehen, die euch erstmal ein paar Tage die Lust am Laufen (und an Bewegung generell) vermiesen. Um diesen vorzubeugen, kann man die Oberschenkelinnenseiten mit Vaseline oder einer speziellen Hautschutzcreme für Läufer einreiben. Ich persönlich habe mit der Hautschutzcreme sehr gute Erfahrungen gemacht – sie hält, und hält, und hält, auch bei langen Läufen!

5. Es lebe die Gemütlichkeit

30 Grad im Schatten und knackige Intervalleinheiten sind keine gute Kombination! Viel eher solltet ihr bei besonders heißen Temperaturen stattdessen auf eine langsame Einheit in einem niedrigen Pulsbereich umschwenken. Da der Körper durch die hohen Temperaturen im Sommer ohnehin stärker belastet wird, sollte man ihn nicht noch zusätzlich durch übertrieben hartes Training stressen.

Wer nicht auf seine Intervalleinheit verzichten möchte, sollte zumindest ein Auge auf seine Herzfrequenz haben und darauf achten, dass diese nicht höher ist als normalerweise bei den Intervalleinheiten. Wundert euch nicht, wenn ihr langsamer seid als sonst; denn neben dem wenig schönen Gefühl, dank der Hitze zeitnah zu verbrennen, hat auch euer Organismus extrem zu kämpfen. Weil das Blut stärker gekühlt werden muss und durch das Schwitzen auch dicker wird, muss euer Herz mehr Kraft aufwenden, um es zum zirkulieren zu bringen lassen. Das Ergebnis: Eine verminderte Leistungsfähigkeit.

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Und jetzt: Genießt die Sonne!

 

3 Comments

  1. Julia

    17. July 2014 at 08:45

    Und diese Fireprotect Creme, die wirkt wirklich so wie beschrieben? Sowas suche ich nämlich schon laange.

  2. Redaktion

    Jenny

    17. July 2014 at 09:19

    Julia, die ist super. Nehme sie seit etwa einem Jahr – auch für die Oberarme / Achseln, weils da manchmal auch scheuert 😉

  3. Din Eiswuerfel Im Schuh

    10. August 2015 at 07:39

    Die Fireprotect liebe ich seit Jahren beim Radfahren. Kann ich auch nur weiter empfehlen.

    Ansonsten zum Thema Hitze: wenn ich laufen gehe, mache ich mein Visor immer nass. Das hält den Kopf wirklich recht lange schön kühl.

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