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Laufuhr aus, Faszination an: Trailrunning

#Relax2befit mit BEINGFITISFUN mit FREISEINDESIGN geht in eine neue Runde – und diesmal habe ich das mit dem Relaxen wirklich verdammt ernst genommen und es geschafft, die Entspannung mit dem Laufen zu verbinden! Wie Freedi mir in ihrem letzten Post aufgetragen hatte, habe ich meinen Trainingsplan mal Trainingsplan sein lassen und mich in ein ganz großes Abenteuer begeben: Das Abenteuer Trailrunning!

Und wo könnte man besser Berge und Pfade hoch und runter laufen, wenn nicht im benachbarten Österreich? Im schönen Pitztal in Tirol habe ich eine ganz neue Lauferfahrung gemacht, bei der ich zum ersten Mal ganz bewusst nicht auf die Uhr gesehen habe. 40 Minuten für 5 Kilometer? Na und?

Trailrunning ist nicht mit dem normalen Laufen zu vergleichen. Anstatt konsequent die Pace zu halten und monoton auf einer geraden Strecke zu laufen, zählt beim Trailrunning vor allem das Entdecken der Natur. Das Laufen ist anstrengend, denn man läuft über Äste, Steine, Hügel und Bäche und muss immer wieder einen Blick auf den Boden werfen – nicht zu oft natürlich, denn um einen herum gibt es so viel zu bestaunen.

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Mein erster Trailrun führte mich über 400 Höhenmeter vorbei an Wasser, durch einen Wald, durch Felder, vorbei an Pferden, Ziegen und Kühen, und immer wieder hoch und runter. Ich war völlig verzaubert von der Ruhe, die mich umgab, und obwohl mein Puls sich überschlug, hätte ich ewig weiterlaufen können – wenn da nicht die Horde Kuhbullen gewesen wäre, die den ganzen Weg blockierte und mich missmutig beäugte. Weil ich aus dem Urlaub kein Überlebenstraining machen wollte, drehte ich um und war nach siebzig Minuten und zehn zurückgelegten Kilometern wieder zurück; völlig erschlagen von dieser neuen, tollen Art des Laufens und mit den neuen, völlig verdreckten Laufschuhen.

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Es ist erstaunlich, wie anders und klar man die Welt sieht, wenn man als Läufer unterwegs ist. Man achtet auf ganz andere Dinge als beim normalen Spazierengehen – sieht sich den Boden genau an, blickt sehnsüchtig in den Bach, in dem man sich abkühlen möchte und tritt unbekümmert in die riesige Matschpfütze, weil man seinen Lauffluss nicht durch ein umständliches Drumherumbalancieren unterbrechen möchte. Während ich in den ersten zehn Minuten ganz schön mit meinem Puls, der dünnen Luft und der ungewohnt bergigen Umgebung zu kämpfen hatte, fiel dann plötzlich alles von mir ab und ich konnte meine Trailläufe von da an voll und ganz genießen. Vor allem am frühen Morgen, wenn noch niemand auf den Wanderwegen unterwegs war und der Nebel zwischen den Gletschern aufstieg, dann fühlte ich mich so richtig frei und angekommen. Es war fast wie ein Abenteuer – ich ganz allein in mitten der Berge.

Die Basics beim Trailrunning

Festes Schuhwerk

Beim Trailrunning kommt es vor allem darauf an, dass ihr gute Schuhe dabei habt – wer sich mit Mühe einen Berg hoch schleppt, der sollte wirklcih keine Kraft damit verschwenden, Pfützen auszuweichen oder akribisch die Stellen am Boden auszumachen, an denen man vermutlich den besten Halt hat. Demnach sollten eure Trailrunningschuhe über ein starkes Profil verfügen und entweder wasserabweisend oder besonders wasserdurchlässig sein.

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Die Herzfrequenz gibt den Ton an

Es geht nicht um Geschwindigkeit, sondern um den Puls – beim Trailrunning solltet ihr ganz besonders darauf achten, dass ihr eure Herzfrequenz niedrig haltet, denn Trailläufe dauern nicht nur 30 Minuten; wir wollen ja schließlich raus in die Natur und diese auch genießen. Trailläufe mit einer Dauer von zwei bis vier Stunden sind völlig normal, und wer noch länger unterwegs sein will, der kann sich an Ultraläufen beteiligen. Diese reichen von 52 Kilometern bishin zu 100 und mehr – und wer da bereits in der ersten Stunde mit einem 180er Puls unterwegs ist, wird später nicht viel Freude haben. Wer sich für einen Trailrunningurlaub in den Bergen entscheidet, der sollte beachten, dass in einer Höhe von 1.500 Metern oder mehr der Puls schneller und höher steigt als auf gewohntem Terrain. Im Zweifelsfall heißt das: Mehr gehen, weniger laufen. Aber mindestens genauso viel genießen!

Je größer der Rucksack, desto besser

Während ich bei kurzen, schnellen Läufen stets versuche, so wenig Ballast wie möglich mit mir herumzuschleppen, kommt man beim Trailrunning gar nicht ohne vernünftigen Laufrucksack aus. Da hinein gehört vor allem Wasser, denn wir wissen ja alle, wie wichtig eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme beim Sport ist. Aber auch Müsliriegel, Energiegels, eine Überlebensdecke, ein Erste-Hilfe-Set und eine Trillerpfeiffe sollten nicht fehlen. Eine Trillerpfeiffe? Ja, ihr habt richtig gelesen. Passiert einem nämlich im Wald oder in den Bergen etwas, gilt das 6 malige Pfeiffen als Notfallsignal. Vor allem wenn ihr auf Pfaden lauft, auf denen sonst kaum jemand unterwegs ist, solltet ihr euch nicht nur auf euer Handy verlassen. Wenn das nämlcih bei einem Sturz mit zu Bruch geht und ihr euch böse am Bein verletzt, solltet ihr eine Alternativmöglichkeit haben, um auf euch aufmerksam zu machen.
Auch eine Stirnlampe sollte in euren Rucksack, sofern ihr euch in dunklere Ecken des Waldes begeben wollt, oder einen Lauf in der Abenddämmerung plant.

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Auf und ab

Beim Trailrunning geht es meist hügelig zu – es gilt also, ein paar Dinge zu beachten. Zunächst solltet ihr darauf achten, eure Arme verstärkt einzusetzen – das kann bei stärkeren Steigungen auch bedeuten, euch mit den Händen auf den Oberschenkeln abzustützen, um die Beine zu entlasten. Wird es zu steil, solltet ihr vom Lauf- ins Gehtempo wechseln. Gerade bei Geröll oder Abhängen geht die Sicherheit vor! Lauft ihr bergab, versucht mal, über den Fußballen zu laufen und nicht über die Ferse – und auch hier gilt: Auch wenn ihr schneller laufen könntet, bringt den “Abstieg” lieber mit Bedacht und Vorsicht hinter euch!

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Welche Vorteile bringt das Trailrunning?

Neben dem unschlagbaren Gefühl, eins mit der Natur zu sein und mal so richtig loslassen und abschalten zu können, bietet Trailrunning auch noch einige andere nette Nebeneffekte.

Zum einen ist jeder Trailrun ein natürliches Tempotraining, da ihr Schrittlänge, Schrittfrequenz und euer Lauftempo dem Gelände anpassen müsst.  Gleichzeitig aktiviert ihr einige dösende Gehirnzellen, denn wer über Steine, Äste und unebenes Gelände laufen will, der muss sich konzentrieren und trainiert außerdem noch seine Reaktion und Koordination. Das Schöne dabei war für mich, dass diese Konzentration mir gleichzeitig dabei geholfen hat, komplett abzuschalten und den Lauf an sich zu genießen und innerlich zur Ruhe zu kommen.

Nach sechs Tagen in den Bergen, an denen ich vier Trailläufe ohne irgendein Gefühl von Druck oder dem ständigen Blick auf die Laufuhr absolviert habe, war ich wirklich eins mit mir. Das war #relax2befit für den Kopf, nicht für den Körper – der hatte nämlich ganz schön mit den Steigungen zu kämpfen!  Allerdings ist die Kombi körperlich auspowern und geistig komplett runterfahren absolut empfehlenswert für alle, die sich sonst mit einem stressigen Job oder viel Arbeit für die Uni herumschlagen.

Na Mädels, wäre das auch etwas für euch? Im Frühjahr/ Sommer  2015 organisiert das Pitztal die Aktion “Girls on Trails” mit einem tollen Trailrunning-Programm, aber auch viel Zeit für Wellness – seid ihr dabei?

#BFIFmitFSD #FitFriday #ChallengeYourFriend #BeYourOwnMotivation #relax2befit #start2getfit

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Outfits: New Balance | NIKE | NIKE VISION | Reebok

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